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Die Turn- und Sportvereinigung Sachsenhausen 1857 ist ein Sportverein aus dem Frankfurter Stadtteil Sachsenhausen, der am 6. Juli 1946 aus der Fusion der Turngesellschaft Sachsenhausen und des Turnvereins Sachsenhausen entstand. Der Turnverein Sachsenhausen (TVS) wurrde 1857 offiziell gegründet, nachdem er bereits ein Jahr lang inoffiziell existierte. 1873 erfolgt die Gründung der Turngesellschaft Sachsenhausen (TGS ). Beide Sachsenhäuser Vereine gehören 1875 zu den sechs Gründern des Turngau Frankfurt. Am 11. September 1892 wird die Turnhalle der TGS in der heutigen Walter-Kolb-Straße und am 26. Juli 1896 die Turnhalle des TVS in der Offenbacher Landstraße eingeweiht.

Um die Jahrhundertwende wird für die Leichtathleten des TVS ein Sportplatz am Letzten Hasenpfad angepachtet. 1924 ermöglicht Arthur von Weinberg der TGS den Bau eines eigenen Sportplatzes an der Mörfelder Landstraße. 1939 und 1943 werden die Hockeyspieler Meister. Die Halle in der Offenbacher Landstraße wird 1944 durch einen Bombenangriff zerstört. Von 1945 bis 1951 wird die Turnhalle der TGS als Spielstätte des Frankfurter Schauspielhauses verwendet, da dessen eigene im Krieg zerstört wurde. 1957 erfolgt die Errichtung des Sportplatzes an der Darmstädter/Babenhäuser Landstraße, wo heute noch die Hockeyabteilung ihre Feldspiele austrägt. Heute verfügt der Verein über Abteilungen in Fitness, Hockey, Indiaca, Turnen, Tischtennis, Trampolin und Volleyball.

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